Praxisraum Claudia Jacobs
 Praxisraum Claudia Jacobs 

Craniosacral-Therapie                 (Osteopathie)    

Mechanisch - Funktional - Biodynamisch                                                                              

Säuglinge, Kinder, Jugendliche & Erwachsene                

 

Es gibt drei Grundrichtungen der Craniosacral-Therapie, die alle drei gleich wertvoll sind und in meine Arbeit einfließen:

  1. Die rein mechanische Behandlungsmethode kommt aus den osteopathischen Techniken. Ganz ursprünglich wurde in den Anfängen in erster Linie an den Schädelknochen (Cranium), der Wirbelsäule und dem Kreuzbein (Sacrum) gearbeitet.
    In der Behandlung arbeitet man mit druckvolleren Techniken zur Lösung von Gewebespannungen.
     
  2. Mit weniger Fingerdruck arbeitet die funktionale Behandlungsweise. Sie zielt auf eine Gesundung des Menschen als Ganzes.
    Hier bezieht man die gesamte Anatomie des Körpers mit ein.
    Organe, Muskeln, Bänder und Flüssigkeiten.
    Es geht um den Körper als Ganzes mit all seinen Körpersystemen.
     
  3. Mit der biodynamischen Arbeitsweise kommen vermehrt selbstregulierende Fähigkeiten des Körpers hinzu.
    Hier ist die Berührung der therapeutischen Hände sanft und achtsam. Die Behandlungstechniken sind weniger invasiv. Gearbeitet wird meist mit dem, was der Körper vorschlägt.
    Hier ist Resonanz z..B. eine Behandlungstechnik.

Neben der Körperanatomie beziehen wir uns in der Biodynamik zusätzlich auf das Bewusstsein & Unterbewusstsein, die Gefühle & Emotionen sowie Seele & Energiekörper.

 

Also auf den Menschen in seiner Ganzen Form und Gestalt.

 

 

 

Was sind die Grundannahmen der Craniosacral-Therapie?

Alle Strukturen in unserem Körper vollziehen eine permanente, minimale innere Bewegung in einem bestimmten Rhythmus. Diese Bewegungen ist für geschulte Hände fühlbar. Ist irgendwo in Ihrem Körper eine Spannung oder Blockade, kann ich erspüren, wo sie ist und wie sie den Rest Ihres Körpers beeinträchtigt.

Um gesund zu sein, braucht unser Körper einen ausgeglichenen physiologischen Spannungszustand aller Körpergewebe.

Besonders wichtig ist die optimale Versorgung der Gewebe durch das Blut, die Lymphe und die Nerven. Es ist daher notwendig, diese Bahnen frei zu halten, damit sie alle Gewebe mit Nährstoffen versorgen.

Craniosacral-Therapie hilft, Blockaden, Verspannungen und Störungen im Stoffwechsel aufzulösen.

Dies geschieht durch sehr sanfte manuelle Impulse und feine Gewebetechniken.

Die Flexibilität des Gewebes wird wiederhergestellt. So dass der Körper sich selbst wieder regulieren kann. Der körpereigene Heilungsprozess wird durch verschiedene Techniken in der Behandlung gefördert.

 



Wie entstehen Blockaden und Spannungen im Körper?

Ursache können körperliche Verletzungen, Stöße, Schläge, Unfälle, hohe körperliche Belastung und Überbeanspruchung sein.

Aber auch Fehlernährung, langanhaltende physische und psychische Überreizung, Stress und große seelische Belastungen lassen Blockaden, (Dauer-)Spannungen und Unterversorgung im Körper entstehen.

Erste kleine Krankheitssymptome können schon bald auftauchen. Meist nehmen wir diese ersten Anzeichen nicht sehr deutlich wahr oder nehmen sie nicht ernst genug. Denn oft kommt man doch noch gut im Alltag damit zurecht. Es "stört" uns noch nicht..

Dauert die Belastung an, können chronische Zustände die Folge sein.

Es fängt an, uns zu "stören"

Häufig ist der Teil des Körpers, der den Schmerz fühlt, nicht die unmittelbare Ursache. Das Ursprungsgeschehen liegt oft in einem anderen Körperteil oder Organ.

In der Behandlung erforschen wir gemeinsam, was der Ursprung im Körper sein kann. Dort kann es aufgelöst werden. Es können sich viele Spannungen in der Körperanatomie gleichzeitig lösen sowie auch auf der seelischen Ebene.

 



Was ist, wenn Sie bei der Sitzung einschlafen?

Das ist kein Problem. Ihr Körper nimmt die Behandlung an, egal ob Sie wach sind oder schlafen. Sie werden sich danach tief erholt fühlen.

 



Bei welchen Beschwerden lohnt sich eine Craniosacral-Therapie?

  • Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen, Migräne
  • Unklare Schmerzen im Körper
  • Beschwerden unklarer Herkunft
  • Burnout
  • Übererregbarkeit, Ängste
  • Dauerschmerzen
  • Kieferfehlstellungen, Beschwerden durch Zahnspangen, usw.
  • Rückenbeschwerden, akut oder chronisch, HWS/LWS-Syndrom, Nacken und Schulterverspannung, Ilio-sacral- und Ischiasbeschwerden, Skoliose, Bandscheibenproblematiken
  • Schleudertrauma, Folgen nach Unfällen,..
  • Störungen des Hormon- und Nervensystems und damit verbundenen Beschwerden
  • Organbeschwerden
  • Erschöpfungszustände allgemein; oder nach Krankheit / Operation
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzlinderung bei Arthrose und Arthritis
  • plötzlich auftauchende oder chronische Beschwerdebilder


Dies sind nur einige Beispiele.
Da Craniosacrale Behandlung die selbstregulierenden Fähigkeiten des Menschen in den Vordergrund stellt und erforscht, wirkt sie sich positiv auf jede Form von Dysbalance und Störung aus.

 

 

 

Säuglinge, Kinder und Mütter:

  • Komplikationen vor, während und nach der Geburt: Geburtstraumata, Saugglockengeburt, Schiefhals
  • Kiss-Syndrom (Blockierung der oberen Kopfgelenke)
  • Hyperaktivitätsstörung
  • Dreimonatskoliken von Neugeborenen
  • Aufmerksamkeitsstörung, Konzentrationsstörungen (ADS-Syndrom)
  • Lernschwierigkeiten

 

Woher kommt Craniosacrale Therapie?

Ihr Ursprung liegt in der Osteopathie. Diese geht auf den amerikanischen Landarzt Andrew Taylor Still (1828 – 1917) zurück.

Er fand heraus, dass das optimale Funktionieren des Körpers von unbehinderter Ver- und Entsorgung mit Nervenkraft, Blut und Lymphflüssigkeit abhängt.

Gibt es eine Durchflussstörung dieser Bahnen, gerät der Selbstheilungsmechanismus ins Stocken und die angeschlossenen Organe und Gewebe erkranken.

Fehlstellungen behindern Nerven und Gefäße. Über die Manipulation der Knochen (gr. Osteon) wird die Ver- und Entsorgung wiederhergestellt und das Leiden (gr. Pathos) wird positiv beeinflusst.

Still sah den Menschen als eine dreifach differenzierte Einheit aus Körper, Geist und Seele und erkannte einen Selbstheilungsmechanismus.

William Garner Sutherland (1873-1954) übertrug das Konzept der traditionellen Osteopathie auf die Schädelknochen. Er bemerkte, dass sich die einzelnen Knochensegmente des menschlichen Schädels bewegen.

Diese Bewegung setzt sich gezeitenähnlich in den zu 60–70 % aus Wasser bestehenden Körpergeweben fort und geschieht ähnlich unwillkürlich wie der Atem.

Sutherland entwickelte ausgefeilte, extrem feine Techniken und begründete damit das Konzept der Cranialen Osteopathie (Cranium = Schädel, Kopf).

Der Osteopath Dr. John E. Upledger, ein Professor für Biomechanik, hat die Craniosacrale Therapie grundlegend weiterentwickelt. Ziel seines nicht invasiven Behandlungskonzepts ist es, den Patienten in seinem eigenen Gesundungsprozess zu unterstützen.

 

Die Biodynamik wurde seit den 1990-iger Jahren in jeweils unterschiedlicher Ausprägung von

Franklyns Sills (in der Craniosacral-Therapie) und

James Jealous (in der Osteopathie) formuliert.

 

Weitere Informationen unter:

https://www.cranioverband.org/