Praxisraum Claudia Jacobs
 Praxisraum Claudia Jacobs 

Probleme "spielend" lösen

Somatic Experiencing & Craniosacrale Biodynamik

Ein Teil meiner Patienten sind Säuglinge & Kinder.

Mit den von mir praktizierten, behutsamen körperzentrierten Therapien können Beschwerden behandelt werden, zu denen andere Methoden keinen Zugang finden.

Insbesondere nervöse Störungen sowie Traumata rund um die Geburt lassen sich damit sehr gut positiv beeinflussen.

Beide Therapieformen bieten eine gute Möglichkeit bereits im Mutterleib, also schon vorgeburtlich, positiv einwirken zu können.

Für das Kind und seine Mutter.



Was braucht ein Kind, um gesund und glücklich aufzuwachsen?

Ein Kind sollte ein klares Empfinden für seinen Körper und für seine Gefühle und Emotionen entwickeln.

Nur aus einem stabilen, sicheren Gefühl für sich selbst, kann es positive Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen.

Es sollte in der Lage sein, seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und auf andere zugehen können, wenn es etwas braucht.

Das geht nur, wenn das Kind Vertrauen zu sich selbst und zu anderen hat und sich sicher genug fühlt, um Abhängigkeitsverhältnisse zu erlauben. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und zu wissen, dass ein Nein akzeptiert wird.

Ein glückliches Kind kann dem Leben mit offenem Herzen begegnen, es kann liebevolle Beziehungen aufbauen und es wird eine gesunde Sexualität entwickeln.



Wie können Störungen auftreten?

Hat ein Kind diese grundlegenden Strukturen nicht gelernt, muss es sich andere, oft krankhafte Überlebensstrategien aneignen, um den fehlenden Kontakt und die gestörte Bedürfnisbefriedigung zu bewältigen.

Auch wenn ein Kind seine Probleme nicht artikulieren kann, sind sie doch sichtbar. Stress und Traumata werden im Zentralen Nervensystem und im Körpergedächtnis gespeichert und können dort zu einer permanenten, unverhältnismäßig hohen Aktivierung führen. So können, um einige Beispiele zu nennen, traumatische prä- und perinatale Ereignisse Auslöser für Ängste oder Herzdysregulation sein. Proleme im ersten Lebensjahr sind oft für unerklärbare Bindungsstörungen oder Schwierigkeiten im affektiven Bereich im späteren Lebensverlauf verantwortlich.

Mit beiden Therapieformen lassen sich solche „schwer zu packenden“ Probleme mit großer Effizienz bearbeiten. Durch behutsame Arbeit am Körper oder im Gespräch mit meinen kleinen Patienten lokalisieren wir die Traumatisierungen im Zentralen Nervensystem. So helfen wir dem Körper, diese aufzulösen, mehr Kapazität zu entwickeln oder Spannungen zu entladen.

Das Gleichgewicht in Körper und Psyche wird wieder hergestellt und der Zugang zu Selbstheilungskräften ist wieder frei.

Ein Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und Lebensfreude wird im Zentralen Nervensystem verankert.



Biodynamische Craniosacral-Therapie bei Kindern und Säuglingen

Die Cranioscral-Therapie zeigt besonders gute Resultate bei Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten, Krämpfen, Sprach- und Schluckstörungen, Kiss-Syndrom und anderem.

Insbesondere der Körper eines Säuglings ist noch sehr anpassungsfähig, weil er bis vor kurzem noch in einem flüssigen Umfeld war.

Erst nach der Geburt beginnen die einzelnen Schädelknochen sich so weit anzunähern, dass sich die Fontanellen schließen. Bis dahin ist eine Korrektur bei Dysfunktionen mit äußerst sanften und wenigen Impulsen von außen sehr gut möglich. Während der Arbeit mit Säuglingen werden die Eltern selbstverständlich mit einbezogen.

 


Traumabewältigung (Somatic Experiencing®) bei Kindern und Säuglingen

Im therapeutischen Umgang mit Säuglingen und Kindern gehe ich sehr achtsam und langsam vor.

Auch hier sind die Eltern bei der Behandlung dabei.

Säuglinge teilen sich über Blicke, Töne und Bewegungen mit.

Diese Signale geben mir wichtige Anhaltspunkte über ihr Befinden und ihre Bedürfnisse. Oft lernen auch die Eltern während der Sitzungen ihr Kind noch besser zu verstehen.

Bei Kindern ist das Spielen ein wichtiges therapeutisches Instrument der Somatic Experiencing® Arbeit. Im Spiel nehme ich Kontakt zu dem Kind auf und gewinne sein Vertrauen. Eine große Rolle spielt das Beobachten des Kindes und das Zuhören. Kinder kommunizieren ihre Sorgen und Bedürfnisse gerne über „einen Vertrauten“, beispielsweise einen Kuschelbär, der sich einsam und überfordert fühlt oder Angst vor Dunkelheit hat. Gemeinsam finden wir dann Lösungen, damit es „dem Kuschelbär“ bald besser geht …



Die Behandlungen helfen Säuglingen und Kindern mit folgenden Problemen:

  • Schreikinder
  • Kiss-Syndrom (Blockierung der oberen Kopfgelenke)
  • Hyperaktivitätsstörung
  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Konzentrationsstörungen
  • Entwicklungsverzögerung
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • Komplikationen nach Kaiserschnitt
  • Allgemeine Komplikationen vor, während und nach der Geburt (pränatale und perinatale Traumen)
  • Ängste
  • u. v. m.

 

https://www.kidsinthehouse.com/expert/parenting-advice-from-maggie-kline-lmft

 

http://www.aleduarte.com/